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Lebensraum Uni

erstellt von Andreas Kainer zuletzt verändert: 24.04.2009 10:38

Wie die Uni "lebenswerter" gemacht werden soll

Lern- und Aufenthaltsräume

Qualitätsoffensive bei Mensen



Lern- und Aufenthaltsräume

Wer kennt sie nicht, die überfüllten oder überhaupt nicht vorhandenen Lern- und Aufenthaltsräume?

Wenn man nicht in unmittelbarer Nähe der Universität wohnt, ist man darauf aber angewiesen. Oft wird auf die Studierenden bei Neubauten oder Umsiedelungen in Punkto Lern- und Aufenthaltsräume vergessen.

Um dem vorzubeugen, schlagen wir eine verbindliche Mindestfläche vor, die in Gebäuden für Studierende zum Lernen oder Aufenthalt zur Verfügung stehen muss. Für bestehende Gebäude soll es eine befristete Übergangsregelung geben, um den Universitäten die nötige Zeit zu geben, sich auf die neuen Bestimmungen einstellen zu können.

Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Lernbedingungen an der Universität sind möglichst großzügige Öffnungszeiten von Bibliotheken und Lern- und Aufenthaltsräumen. Im Idealfall sollten Studierräume 24 Stunden / 7 Tage die Woche geöffnet sein, aber zumindest während der Vorlesungszeiten an der Universität müssen diese Räumlichkeiten für die Studierenden zugänglich sein.

Außerdem brauchen alle (Fach-)Bibliotheken auch ausreichend stille Lernräume, wo man in aller Ruhe lernen kann.

Deshalb fordern wir
o Verbindliche Mindestflächen für Lern- und Aufenthaltsräume (gemessen an der Anzahl der Studierenden) bei Neubauten oder Umsiedelungen
o Eine Einschleifregelung bis 2020 für bestehende Gebäude
o Ausreichend stille Lernräume in allen (Fach-)Bibliotheken
o Großzügige Öffnungszeiten, am besten 24 Stunden / 7 Tage die Woche


Qualitätsoffensive bei Mensen

Die Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs fordern eine massive Qualitätssteigerung bei den Mensen hinsichtlich gesunder Ernährung und frischer Lebensmittel. Leider bieten viele Mensen qualitativ sehr minderwertige bzw. überteuerte Menüs an. Dies muss sich ändern, da es wichtig ist, dass an den Universitäten eine hochwertige Versorgung mit Mittagsmenüs zur Verfügung steht.

Ob die Qualitätsansprüche erfüllt werden, sollte in regelmäßigen und unangekündigten Kontrollen von einem unabhängigen Labor überprüft werden. Diese Kontrollen sollten bundesweit koordiniert werden und Konsequenzen bis zur Vertragsauflösung mit dem Betrieb zur Folge haben.

Weiters ist eine verstärkte Kooperation mit Gastronomiebetrieben in der Umgebung der Universitäten, welche qualitativ hochwertige Menüs anbieten, wünschenswert, um eine möglichst große Vielfalt an Bedürfnissen der Studierenden abzudecken.

Einen weiteren Punkt stellt die Finanzierung der Mensenförderung dar. Das Bundesministerium sollte mehr Mittel zur Verfügung stellen, damit die Menüs für die Studierenden leistbarer werden. Es ist unumgänglich, Studierenden leistbare, qualitative Mittagsmenüs anzubieten, um die Leistungsfähigkeit den ganzen Tag über aufrechtzuerhalten.




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