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Vertretungsarbeit oder Wahlkampf

| Von hbrandl | Permanenter Link | Allgemein

Der von Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn heute präsentierte Vorschlag zur Refundierung der Stuidengebühren kann in der aktuellen Form nur abgelehnt werden. (Vergleiche unsere Presseaussendung.)

"Sie haben noch keine Zeit gehabt ihn zu studieren."

Wissenschaftsminister Hahn über die Bundesvertretung

Als Studierendenvertreter ärgert mich aber besonders, dass die VSStÖ / GRAS geführte Bundesvertretung bereits seit 14 Tagen den Entwurf hatte, und sie diesen weder an die Universitätsvertretungen oder MandatarInnen der Bundesvertretung weitergeleitet haben, noch es der Mühe wert fanden, dem Minister zu antworten.

Sofern man Teil der Exekutive ist - wie wir an fast allen Universitätsvertretungen wo wir kandidieren sind - muss auch während des Wahlkampfs sichergestellt sein, dass die Vertretungsarbeit sehr gut weitergeführt wird. Es kann nicht sein, dass Arbeit einfach liegen gelassen wird.

Dass die Anliegen der Studierenden bei der Politik auf wenig Gehör stoßen ist kein Wunder, wenn ihre Interessenvertretung zu zentralen Aspekten einfach nicht rechtzeitig - innerhalb von 14 Tagen (!) - Stellung nimmt.

Hätte die Bundesvertretung die vorhandenen Informationen sofort an alle Universitätsvertretungen, sowie die MandatarInnen der Bundesvertretung ausgesandt, hätten die Studierenden eine Stimme bekommen. Denn wir arbeiten auch während des Wahlkampfs für die Studierenden. So blieb die Bundesvertretung lieber untätig auf ihren Informationen sitzen und für die Studierenden Österreichs wurde nichts erreicht.

Traurig stimmt mich auch die Tatsache, dass die Vorsitzenden der Bundesvertretung in der letzten Sitzung der Vorsitzendekonferenz der Universitätsvertretungen - welche vor sieben (!) Tagen war - behaupteten noch nichts konkretes zu wissen.


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