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Modell von Hahn wirklich schlecht
04.05.2007 16:08 | Von hbrandl | Permanenter Link | AllgemeinDas von Wissenschaftsminister Johannes Hahn vorgestellte Modell ist wirklich schlecht. Heute richtete er via APA aus: "Ablehnende Reaktionen der Studenten seien auf ÖH-Wahlkampf zurückzuführen". Ich kann versichern, dass - zumindest was uns betrifft - dies nicht der Fall ist. Das Modell ist schlecht und wird in seiner bestehenden Form einfach von fast keinen Studierenden wahrgenommen werden.
Es interessiert schlicht und ergreifend niemanden für den niedrigen
Lohn, ohne sämtliche soziale Absicherung, zu arbeiten. Es ist schon
sehr bezeichnend für was die Regierung steht, wenn man vom
Wissenschaftsminister hört, dass man das Einkommenssteuergesetz und das
Sozialversicherungsgesetz vor der Einführung der Regelung ändern muss
damit kein Dienstverhältnis entsteht.
Als er dies bei der Pressekonferenz sagte wurde nicht nur ich hellhörig
sondern auch die anwesenden JournalistInnen. Ich finde es sehr schade,
dass sich nun die Regierung darin übt prekäre (Arbeits)verhältnisse zu
schaffen.
All das Geld was in die Anpassung der Gesetze, in den Aufbau der Administration und in die Abwicklung, gesteckt werden wird wäre aus meiner Sicht wesentlich besser in andere Maßnahmen zur welche Studierenden zu Gute kommen investiert.
Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich es keine gute Idee finde sich dem Dialog mit dem Ministerium zu verschließen. Auch wenn das Modell in seiner Form gänzlich abzulehnen ist, darf man den Dialog nicht meiden. Nur so kann man die Interessen der Studierenden sinnvoll darlegen. Ich werde daher selbst sicher nicht einem möglichen Dialog mit dem Ministerium verschließen.