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E-Voting? Nein Danke!

| Von andreaskainer | Permanenter Link | E-Voting

Anlässlich der Nationalratssitzung am 5. Juni 2007, unter anderem zur Wahlrechtsreform, wurden wieder einmal Stimmen aus den Reihen der Österreichischen Volkspartei, ÖVP, laut, die Einführung des E-Voting weiter zu forcieren und nach Möglichkeit schon bei der nächsten Wahl der Österreichischen HochschülerInnenschaft, ÖH, im Jahr 2009 einzusetzen. Dabei wird man den Eindruck nicht los, dass dies ein Testlauf für dieses System werden soll. Jedoch konnte die Bundesregierung bisher keine sichere Version des E-Votings präsentieren.

E-Voting daher wird von den unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs, FLÖ, entschieden abgelehnt. E-Voting ist in den Augen der FLÖ zu wenig ausgereift und birgt außerdem die Gefahr schwer nachvollziehbarer Manipulationen. Auch wird es damit erheblich schwieriger sein, eine Wahl im Nachhinein zu überprüfen, falls die Wahl angefochten werden sollte. Weiters sind die FLÖ der Ansicht, dass die Wahlbeteiligung durch die Einführung von E-Voting nicht automatisch steigen würde, da die geringe Beteiligung an der Wahl vielmehr auf das derzeitige breite Desinteresse an der ÖH seitens der Studierenden hervorgerufen wird.

Eher würde die Wahlbeteiligung steigen, wenn man in der Bundesvertretung der ÖH endlich gewissenhaft zu arbeiten beginnt. Die FLÖ werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass auf allen Ebenen der ÖH die Arbeit für die Studierenden oberste Priorität genießt.


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