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FH-Studierende kommen in die ÖH

| Von hbrandl | Permanenter Link | Allgemein

Heute wurde im Wissenschaftsausschuss des Parlaments ein Antrag angenommen welcher vorsieht, dass FH-Studierende Teil der ÖH werden. Für die Studierenden an den Fachhochschulen ist dies ein Meilenstein, da sie bis jetzt keine gesetzlich verankerte Vertretung haben und damit auf die Erhalter angewiesen sind.

Es freut mich sehr, dass damit die Rolle der ÖH als die Interessensvertretung der Studierenden Österreichs bestärkt wird.

Bis heute ist die Mitbestimmung an FHs nur durch einen einzigen Halsatz geregelt:

§12 Abs. 2 FHStG: Eine Akkreditierung als Fachhochschul-Studiengang setzt voraus, dass  [...] eine entsprechende Mitbestimmung der Studierenden gewährleistet ist; [...]

In der Praxis bedeutet dies, dass Studierendenvertretung wie wir sie an den Universitäten gewöhnt sind, nicht existieren kann.

In Zukunft werden die Studierenden von der ÖH vertreten werden. Die Gesetzesänderung sieht dazu eine Fülle von neuen Rechten - welche an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen alltäglich sind - vor. Die Vertretung wird vor Ort an die jeweilige Struktur der FH angepasst werden. Durch die dann garantierten Ressourcen und Mitbestimmungsmöglichkeiten sowie die gewonnene Unabhängigkeit vom Wohlwollen der Erhalter kann eine Interessensvertretung auf hohem Niveau enstehen.

Es freut mich, dass ich als Vorsitzender der ÖH Bundesvertretung die spannende Aufgabe habe, den FH-Studierenden beim Aufbau ihrer eigenen vor-Ort-Vertretung unter die Arme zu greifen. An den FHs bricht durch die entstehende Mitbestimmung der Studierende eine spannende Zeit an, welche die Qualität der FHs als Ganzes - nicht nur für Studierende - verbessern wird.


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