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Konzept für eine Reform des österreichischen Studienbeihilfensystems
07.10.2008 12:26 | Von hbrandl | Permanenter Link | Allgemein, SozialesDas gegenwärtige System der Studien- und Familienbeihilfe bedarf einer umfassenden Reform. Die bevorstehenden Regierungsverhandlungen haben wir als unabhängige Fachschaftslisten Österreich dazu genutzt ein umfassendes Konzept zu präsentieren, wie ein neues Studienbeihilfensystem inkl. Familienbeihilfe aussehen kann.
Unser System schlägt vor sich so nah wie möglich an den Lebensrealitäten von Studierenden zu orientieren um uns die Möglichkeit zu geben, uns wieder vollzeit auf unser Studium zu konzentrieren, ohne nebenbei arbeiten zu müssen
Details findest du in unserem Konzept sowie unter "Mehr".
Die wichtigsten Neuerungen unseres Vorschlages:
- eine altersabhängige Höhe der Höchststudienbeihilfe zwischen 710 und 1.350 € pro Monat
- Inflationsanpassung der Familienbeihilfe, was einer Erhöhung von 27 € pro Monat entsprechen würde
- die direkte Auszahlung der Familienbeihilfe an Studierende
- eine Gleichstellung von jenen welche am Heimatort studieren mit jenen welche dies nicht tun (Studienbeihilfe)
- eine jährliche Inflationsanpassung sowohl der Studienbeihilfe als auch der Familienbeihilfe
- realistische Heimfahrtkostenzuschüsse (Studienbeihilfe)
- Erhöhung der Altersgrenzen (Studienbeihilfe)
- Einführung einer Beihilfe in selber Höhe wie die Familienbeihilfe für alle Studierende über 26 bzw. 27 Jahren, welche unabhängig von sozialen Kriterien ist
- Verbesserung der Möglichkeit einer (Erwerbs)pause zwischen Bachelor und Master bzw. Master und PhD/Doktorat (Studienbeihilfe)
- Die Möglichkeit den Bezug der Studienbeihilfe / Familienbeihilfe und damit den Fristenlauf auszusetzen
- Einführung von "Härtefallsemester" (Studienbeihilfe)